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Stand · 10. Juni 2026
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Tarifvertrag-Familie

Deutsche Post AG (ver.di)

Deutsche Post AG (bundesweit): Verhandlung läuft + 1 Warnstreik(s) in den letzten 30 Tagen

Branche
Post-, Kurier- und Logistikdienste
Gewerkschaft
ver.di
Arbeitgeber
Deutsche Post AG
Regionen
1
Betroffene Bundesländer
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Aktuelle Streiklage

Chronologische Liste der relevanten Ereignisse rund um Streik und Friedenspflicht, automatisch aus Pressemitteilungen zusammengefasst. Beta – gelegentliche Fehl-Klassifikationen möglich.

  1. „Telekom-Streik trifft Hessen – Kunden brauchen Geduld"

Tarifvertrag und Verhandlungspartner

Die Deutsche Post AG (Teil der DHL Group) ist mit über 170.000 Tarifbeschäftigten einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Verhandelt wird ein Haustarifvertrag zwischen ver.di und der Deutsche Post AG. Erfasst sind Brief- und Paketzusteller:innen, Sortier­personal in den Brief- und Paketzentren, Verwaltungs­ beschäftigte sowie Beschäftigte in den Filialen, soweit diese direkt zum Konzern gehören.

Nicht enthalten sind die Tochter­gesellschaften DHL Express, DHL Supply Chain oder die ausgegliederten Logistik­dienstleister – diese haben eigene Tarifverträge oder gar keine.

Worum es im aktuellen Tarifkonflikt geht

ver.di verhandelt mit der Deutschen Post AG einen Haustarifvertrag über Vergütung, Urlaubstage und Arbeits­zeit­regelungen für Brief- und Paketzustellung, Sortier­zentren und Verwaltung. Klassische Streitthemen sind Lohnerhöhungen oberhalb der Inflation, Schichtzuschläge und Konzern-Restrukturierungen (Ausgliederungen in Tochter­gesellschaften ohne Tarifbindung).

Solange ein gültiger Vergütungstarifvertrag läuft, gilt Friedenspflicht. Verhandlungsstände, Forderungen und Streiktermine der laufenden Runde stehen im Block „Aktuelle Entwicklungen” oben.

Wen ein Streik betrifft

Streiks beim Postpersonal treffen Privatkund:innen und Unternehmen auf zwei Wegen: Briefe werden später zugestellt, Pakete verzögern sich um Tage. Bei mehrtägigen Streiks staut sich die Zustellung in den Sortier­zentren – die Wirkung hält oft noch eine Woche nach Streikende an, bis die Rück­stände abgearbeitet sind.

Online-Bestellungen über DHL kommen verzögert an, Behörden­post (Bescheide, Wahl­benachrichtigungen) ebenfalls. Andere Dienstleister wie DPD, GLS, Hermes und UPS sind nicht von einem Post-Streik betroffen, können aber das Volumen der Deutschen Post nicht ersetzen.

Streikhistorie

Die Postler:innen-Tarifrunden enden seit Jahren mit kürzeren Warnstreik-Phasen:

  • 2018: Mehrere Warnstreiks vor Ostern, Einigung mit dreijähriger Laufzeit.
  • 2023: Einer der härtesten Konflikte der jüngeren Konzern­geschichte – Urabstimmung mit über 85 Prozent Streik­ bereitschaft, ein Vollstreik wurde nur knapp durch eine zwischenzeitliche Einigung abgewendet.
  • 2025: Tarifkonflikt nach gescheiterter dritter Verhandlungsrunde; erster bundesweiter Warnstreik am 28. Januar 2025, ab dem 4. Februar ganztägige Streiks in NRW, Hessen, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg und Bayern. Einigung am 4. März 2025.

Aktuelle Pressemitteilungen von ver.di und der Deutschen Post AG werden alle vier Stunden abgerufen und fließen oben in den Block „Aktuelle Entwicklungen” ein.

Hintergrundtext zuletzt geprüft: 2026-04-25

Regionen · 1

RegionTypAmpelLaufzeit-EndeLink
Deutsche Post AG (bundesweit) unternehmenOrange31.12.2026

Zeitleiste

  1. 19.05.2026 verhandlung

    Telekom-Streik trifft Hessen – Kunden brauchen Geduld

    Quelle
  2. 04.03.2025 in kraft

    Zweite Stufe +3,0% ab 01.04.2026. Kündigungstermin 31.12.2026; neue Runde Winter 2026/27 erwartet.

    Quelle
  3. 04.03.2025 abgeschlossen

    +2,0% ab 04/2025, +3,0% ab 04/2026; ab 01/2026 ein zusätzlicher Urlaubstag; 24 Monate bis 31.12.2026; Mitgliederbefragung angenommen.

    Quelle
  4. 11.03.2023 abgeschlossen

    Nach Urabstimmung: IAP 3.000€ + ab 04/2024 Tabellenerhöhung 340€ (Azubis 200€); 24 Monate bis 31.12.2024.

    Quelle

Quellen

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