EVG-Konzerntarifvertrag Deutsche Bahn AG
DB-Konzern (bundesweit): Verhandlung läuft + 3 Warnstreik(s) in den letzten 30 Tagen
Aktuelle Streiklage
Chronologische Liste der relevanten Ereignisse rund um Streik und Friedenspflicht, automatisch aus Pressemitteilungen zusammengefasst. Beta – gelegentliche Fehl-Klassifikationen möglich.
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EVG fordert unveränderte Tarifbedingungen bei DB HR Business Services
Quelle anzeigen →Die EVG wurde von der Deutschen Bahn zur Tarifverhandlung über die neue DB HR Business Services GmbH aufgefordert. Die Gewerkschaft fordert die vollständige Übernahme aller Beschäftigten in die bestehenden Funktionsgruppentarifverträge ohne Abstriche bei Entgelt, Arbeitszeit, Sozialleistungen oder Kündigungsschutz. Eine Schlechterstellung lehnt die EVG ab.
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EVG setzt Aktionen mit DB-Fahrwegdiensten in Stuttgart fort
Quelle anzeigen →Die EVG führt heute in Stuttgart eine Aktion mit Beschäftigten der DB Fahrwegdienste durch, um auf die Bedeutung des gesamten Schienennetzes für den Fernverkehr hinzuweisen. Landesverbandsvorsitzender Manuel Amberger betont die Solidarität und das Engagement für Beschäftigte und Fahrgäste. Die Aktion ist Teil der laufenden Tarifrunde der EVG mit der Deutschen Bahn.
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„Deutsche Bahn: Bahngewerkschaft EVG fordert mehr Schutz für Zugpersonal und droht mit Streik"↗
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„„Die Politiker haben Serkan vergessen“: Bahngewerkschaft EVG droht mit Streiks ab Januar"↗
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„EVG droht Bahn mit Dienstplan-Boykott im Januar"↗
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EVG droht mit Betriebsstillstand bei DB Regio ab Januar 2027
Quelle anzeigen →Die EVG erhöht den Druck auf die Bundesregierung, das versprochene Gesetz für härtere Strafen bei Angriffen auf Bahnbeschäftigte endlich in den Bundestag einzubringen. Sollte bis Jahresende 2026 keine Handlung erfolgen, werden EVG-Betriebsräte bei DB Regio und Wettbewerbsbahnen ab Januar 2027 die Zustimmung zu Dienstplänen verweigern – mit erheblichen Betriebsauswirkungen.
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„EVG: Regierung muss handeln - sonst Streik ab Januar"↗
Ältere Meldungen anzeigen (4)
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EVG und DB erzielen Tarifabschluss zur Abbedingung des Tarifeinheitsgesetzes
Quelle anzeigen →Die EVG hat mit der Deutschen Bahn eine Einigung zur schrittweisen Abbedingung des Tarifeinheitsgesetzes erzielt. Ab 2027 gilt vergleichbares Entgelt und ab 2028 werden EVG-Tarifmodelle wie das Langzeitkonto auch in TEG-Betrieben eingeführt. Beschäftigte können künftig unabhängig von Gewerkschaftsmehrheiten wählen, welche Tarifverträge für sie gelten.
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EVG und DB erzielen Tarifabschluss: 2,5 Prozent mehr Gehalt ab Juli 2026
Quelle anzeigen →Die EVG hat im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn einen Abschluss erreicht: Ab Juli 2026 erhalten Beschäftigte eine Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Diese wurde als Ergebnis der gemeinsamen Tarifkämpfe hervorgehoben. Die EVG betont die Bedeutung einer starken Mitgliedervertretung für zukünftige Auseinandersetzungen.
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EVG und Deutsche Bahn erzielen Tarifabschluss mit Gehaltserhöhungen ab 2025
Quelle anzeigen →Die EVG und die Deutsche Bahn haben einen Tarifabschluss erzielt, der ab Juli 2025 eine Entgelterhöhung von 2 % sowie eine Einmalzahlung im April 2025 vorsieht. Ab Juli 2026 folgt eine weitere Erhöhung um 2,5 %, zudem profitieren Auszubildende und Dual Studierende von höheren Zulagen.
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EVG setzt gerechte Teilabreden im TEG durch
Quelle anzeigen →Die EVG hat im Rahmen des Tarifeinheitsgesetzes (TEG) durchgesetzt, dass ihre Mitglieder bei DB Regio, DB Fernverkehr und DB Cargo ab 2027 das EVG-ZUG S fordern können. Ab 2028 gelten die vollen EVG-Wahlmodelle auch in TEG-Betrieben. Damit wird Gleichbehandlung bei gleicher Tätigkeit sichergestellt.
Tarifvertrag und Verhandlungspartner
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ist mit rund 185.000 Mitgliedern die größte Gewerkschaft im deutschen Bahnverkehr. Sie ist 2010 aus der Fusion der beiden DGB-Bahngewerkschaften Transnet und GDBA entstanden und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
Verhandelt wird der Konzerntarifvertrag der Deutschen Bahn AG – ein Vertragswerk, das fast alle Berufsgruppen im Bahnbetrieb erfasst: Werkstatt- und Instandhaltungspersonal, Disponentinnen und Disponenten, Verwaltungsbeschäftigte, Reinigungs- und Service personal sowie einen Teil der Zugbegleiter:innen und Lokführer:innen, die nicht in der GDL organisiert sind. Insgesamt fallen rund 192.000 DB-Beschäftigte unter diesen Vertrag.
Die EVG verhandelt traditionell pragmatischer als die GDL und setzt stärker auf das Gesamtpaket statt auf einzelne Berufsgruppen.
Worum es im aktuellen Tarifkonflikt geht
Der aktuelle EVG-Konzerntarifvertrag wurde am 16. Februar 2025 abgeschlossen und läuft 33 Monate – ab April 2025 bis Ende Dezember 2027. Insgesamt 6,5 Prozent Erhöhung in mehreren Stufen:
- April 2025: 200 Euro Einmalzahlung
- Juli 2025: +2,0 Prozent auf die Tabellenentgelte
- Juli 2026: +2,5 Prozent
- Dezember 2026: zusätzliche Schichtdienstzulage von 2,6 Prozent als jährliche Sonderzahlung
- Dezember 2027: weitere 2,0 Prozent als jährliche Sonderzahlung
Während der Laufzeit gilt Friedenspflicht – Streiks der EVG sind formal nicht zulässig. Die nächste reguläre Tarifrunde startet voraussichtlich im Herbst 2027.
Wen ein Streik betrifft
Weil die EVG fast alle nicht-fahrenden Berufe im DB-Konzern organisiert, treffen ihre Streiks alle Sparten der Deutschen Bahn: Fernverkehr, Regional, S-Bahn und Güterverkehr stehen still, weil Werkstattpersonal die Züge nicht freigibt und Disponentinnen den Verkehr nicht steuern. Das Volumen entspricht ungefähr einem GDL- Streik – nur dass es noch breiter wirkt, weil auch Bahnhöfe und Service-Funktionen ausfallen.
Reisende mit DB-Ticket haben Anspruch auf Erstattung oder Umbuchung nach den Fahrgastrechten – Einzelheiten unter Was tun bei Streik?.
Streikhistorie
Die EVG streikt seltener als die GDL, aber wenn sie es tut, mit großer Reichweite:
- 2015: Solidaritätsstreiks während der GDL-Welle, koordinierte Aktionen.
- 2021: Erste eigene Streikrunde nach längerer Friedensphase, Forderung Lohnerhöhung im Konzern.
- 2023: Bundesweiter 50-Stunden-Warnstreik im Mai 2023; legte Personen- und Güterverkehr komplett lahm. Ein angedrohter unbefristeter Streik wurde durch eine Schlichtung abgewendet.
- 2025: Tarifrunde ohne Vollstreik, nur kurze Warnstreiks; mit dem Februar-Abschluss endete der Konflikt früh.
Solange der laufende Tarifvertrag bis Ende 2027 gilt, ist die EVG- Front ruhig. Streikt die EVG dennoch, steht der DB-Konzern flächen deckend still – das war zuletzt 2023 zu beobachten.
Hintergrundtext zuletzt geprüft: 2026-04-25 · prüfen
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| Region | Typ | Ampel | Laufzeit-Ende | Link |
|---|---|---|---|---|
| DB-Konzern (bundesweit) ★ | unternehmen | Orange | 31.12.2027 | → |
Zeitleiste
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Quelle
Quellen
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