[ STREIKWARNER.DE ]
Stand · 17. September 2026
Übersicht / Tarifvertrag / Einzelhandel (ver.di)
Familie-Ampel
GELB
Worst-Case über 5 Regionen
Tarifvertrag-Familie

Einzelhandel (ver.di)

Nordrhein-Westfalen: Laufzeit läuft in 13 Tagen aus (30.09.2026)

Branche
Einzelhandel
Gewerkschaft
ver.di
Arbeitgeber
Handelsverband NRW
Regionen
5
Betroffene Bundesländer
Bundesweit – alle 16 Bundesländer Bundesland-Übersicht →

Aktuelle Streiklage

Chronologische Liste der relevanten Ereignisse rund um Streik und Friedenspflicht, automatisch aus Pressemitteilungen zusammengefasst. Beta – gelegentliche Fehl-Klassifikationen möglich.

  1. „Tarifabschluss für Einzel- und Versandhandel in BW: Beschäftigte bekommen bessere Gehälter"

  2. „Tarifstreit beigelegt: Mehr Geld für Beschäftigte im hessischen Einzelhandel"

  3. „Tarifstreit im Einzelhandel beigelegt: Beschäftigte erhalten mehr Geld"

  4. „Nachrichten für NRW: Gamescom öffnet für Besucher"

  5. „NRW-Einzelhandel: Tarifeinigung bringt Beschäftigten mehr Geld"

  6. „NRW: Mehr Geld für Jobs im Einzelhandel"

  7. „Tarifeinigung im Einzelhandel in NRW"

  8. „Tarifverhandlungen: Verdi ruft in der Region zu neuem Warnstreik im Handel auf"

  9. ver.di und Arbeitgeber erzielen Tarifeinigung im Einzelhandel NRW

    Nach monatelangen Auseinandersetzungen haben ver.di und Arbeitgeber im nordrhein-westfälischen Einzelhandel eine Tarifeinigung erzielt. Die Entgelte steigen um insgesamt 5 Prozent (3 % ab 1.8.2026, 2 % ab 1.5.2027), das Mindeststundenentgelt beträgt ab Mai 2027 14,90 Euro. Die Laufzeit beträgt 25 Monate.

    Quelle anzeigen →
  10. „Löhne steigen: Tarifeinigung in NRW – Durchbruch im Einzelhandel"

  11. „Streit um Mindestlohn im Einzelhandel: Tarif für drei Millionen Beschäftigte gesucht"

  12. „Einzelhandel: Ver.di droht mit Streiks im Supermarkt"

  13. „Streik: Ver.di droht mit Arbeitskampf im Supermarkt"

  14. ver.di fordert 14,90 Euro Mindestlohn im Einzelhandel

    ver.di fordert in den laufenden Tarifverhandlungen im Einzelhandel tabellenwirksame Entgelterhöhungen und ein rentenfestes Mindeststundenentgelt von 14,90 Euro. Die Gewerkschaft kritisiert, dass Auszubildende nach Abschluss oft nur den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Verhandlungen sollen in Hessen und NRW fortgesetzt werden.

    Quelle anzeigen →
Ältere Meldungen anzeigen (62)
  1. „Streik im Einzelhandel am Freitag: Verdi will Druck auf Arbeitgeber erhöhen"

  2. „Verdi ruft Beschäftigte im hessischen Einzelhandel erneut zum Streik auf"

  3. Einzelhandel Niedersachsen/Bremen: Arbeitgeber blockieren Tariftermine

    Die Tarifverhandlungen im Einzelhandel für Niedersachsen und Bremen sind aktuell blockiert, da die Arbeitgeber keine weiteren Gesprächstermine mit ver.di vereinbaren. Streitpunkt ist neben der Gesamterhöhung die Bezahlung ungelernter Kräfte, deren tariflicher Lohn unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen würde.

    Quelle anzeigen →
  4. „Arbeitskämpfe: Warnstreiks im Einzel- und Großhandel angelaufen"

  5. „Streiks im hessischen Einzelhandel am Freitag"

  6. „Arbeitskämpfe: Erneut Warnstreiks im Einzel- und Großhandel angekündigt"

  7. „Streiks im hessischen Einzelhandel am Freitag"

  8. ver.di ruft zu zweitägigem Warnstreik im Einzelhandel Berlin-Brandenburg auf

    ver.di ruft Beschäftigte des Einzel- und Großhandels in Berlin und Brandenburg zu zweitägigen Warnstreiks auf, beginnend am 30. Juli 2026. Der Höhepunkt ist eine Kundgebung am 31. Juli am Berliner Wittenbergplatz mit Gregor Gysi. Die Arbeitgeber haben nach zwei Monaten Verhandlungen keine neuen Angebote vorgelegt.

    Quelle anzeigen →
  9. ver.di ruft zum Streik im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen am 30. Juli auf

    ver.di ruft Beschäftigte von EDEKA, REWE, Kaufland, IKEA, H&M, KIND und Connox in Hannover zu einem ganztägigen Streik am 30. Juli 2026 auf. Die Forderungen umfassen eine Lohnerhöhung um 7 Prozent bzw. mindestens 225 Euro, einen Mindeststundenlohn von 14,90 Euro und bessere Ausbildungsvergütungen. Die Arbeitgeber haben bisher kein akzeptables Angebot vorgelegt.

    Quelle anzeigen →
  10. Tarifeinigung im Großhandel NRW erhöht Druck auf Einzelhandel

    Am 23. Juli 2026 wurde eine Tarifeinigung für den Groß- und Außenhandel in NRW erzielt, mit 5 % Entgelterhöhung in zwei Stufen. ver.di fordert nun, dass Arbeitgeber im Einzelhandel am 26. August 2026 ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen. Die Einigung steht noch unter Erklärungsfrist.

    Quelle anzeigen →
  11. ver.di und CinemaxX erzielen Tarifabschluss nach Verhandlungen

    Am 14. Juli 2026 einigten sich ver.di und die Kinokette CinemaxX in Hamburg auf ein umfassendes Tarifergebnis. Die Gehälter steigen ab 1. August 2026 in drei Stufen um durchschnittlich 10,3 Prozent, der TV gilt bis 31. Mai 2028. Das Ergebnis steht noch unter Zustimmungsvorbehalt.

    Quelle anzeigen →
  12. Arbeitgeber im bayerischen Einzelhandel sagen Tarifverhandlungen ab

    Die Arbeitgeber im Einzel- und Versandhandel Bayern haben die für den 20. Juli 2026 geplanten Tarifverhandlungen abgesagt. ver.di kritisiert dies als beschäftigtenfeindliche Aktion und kündigt an, die Streiks auszuweiten. Ziel der Arbeitgeber sei ein tariflicher Abschluss zulasten der Beschäftigten.

    Quelle anzeigen →
  13. ver.di-Streik bei CinemaxX während dritter Tarifverhandlungsrunde

    Am 13. Juli 2026 begleiteten Streiks und Kundgebungen die dritte Tarifverhandlungsrunde zwischen ver.di und CinemaxX in Hamburg. Die Gewerkschaft kritisiert das unzureichende Angebot des Kinobetreibers, das bei Löhnen und Arbeitsbedingungen hinter branchenüblichen Abschlüssen zurückbleibt. Die Verhandlungen werden am Folgetag fortgesetzt.

    Quelle anzeigen →
  14. Arbeitgeber verweigern Verhandlungen im Einzelhandel Rheinland-Pfalz/Saarland

    Der Arbeitgeberverband im Einzel- und Versandhandel hat die für Mitte und Ende Juli geplanten Tarifverhandlungen in Rheinland-Pfalz und Saarland abgesagt. ver.di kritisiert das Angebot als unzureichend und sozialpolitischen Skandal, da Erhöhungen teilweise unter dem künftigen Mindestlohn liegen. Die Tarifkommission lehnte das Angebot ab, Verhandlungen wurden vom Arbeitgeber blockiert.

    Quelle anzeigen →
  15. „Warnstreiks im Einzelhandel: Beschäftigte von Kaufland, H&M, Ikea und Co. legen Arbeit nieder"

  16. „In sieben Städten: Neue Warnstreiks im Handel angekündigt"

  17. „Streik: Ver.di ruft zu bundesweitem Ausstand im Handel auf"

  18. „Streiks im NRW-Handel: Welche Auswirkungen für Kunden"

  19. ver.di ruft für 3. Juli 2026 zu bundesweitem Warnstreik im Einzelhandel auf

    ver.di ruft für Freitag, den 3. Juli 2026, zu bundesweiten Warnstreiks im Einzelhandel auf. Zentrale Kundgebungen finden in Dortmund, Berlin und Wiesbaden statt. Die Gewerkschaft kritisiert das ausbleibende Angebot der Arbeitgeber nach über 25 Verhandlungsrunden.

    Quelle anzeigen →
  20. ver.di ruft zum Warnstreik im NRW-Einzelhandel auf – Kundgebung in Dortmund

    Nach der ergebnislosen vierten Verhandlungsrunde ruft ver.di NRW Beschäftigte des Einzel- und Großhandels für den 3. Juli 2026 zu Warnstreiks auf. Höhepunkt ist eine zentrale Streikversammlung in Dortmund. Die Arbeitgeber hatten lediglich ein geringfügig verbessertes Angebot vorgelegt, das ver.di als unzureichend ablehnt.

    Quelle anzeigen →
  21. Tarifrunde CinemaxX: ver.di und Kinokette einigen sich erneut nicht

    In der zweiten Tarifverhandlungsrunde am 30. Juni 2026 blieb eine Einigung zwischen ver.di und CinemaxX aus. Die Gewerkschaft fordert einen Einstiegslohn von 15,80 Euro, das Unternehmen bot 14,00 Euro. Die nächste Runde findet am 14. Juli 2026 in Hamburg statt.

    Quelle anzeigen →
  22. ver.di ruft Beschäftigte im Pharmagroßhandel Niedersachsen/Bremen zum Streik auf

    Am 1. Juli 2026 streiken Beschäftigte von GEHE, Phoenix und AHD in Delmenhorst, Oldenburg, Bremen und Harsum. Grund ist die laufende Tarifrunde Groß- und Außenhandel, in der ver.di 7 Prozent mehr Lohn fordert. Die Arbeitgeber bieten laut ver.di zu wenig an.

    Quelle anzeigen →
  23. ver.di ruft zum Warnstreik im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen auf

    ver.di ruft Beschäftigte im Einzel- und Großhandel für den 03. Juli 2026 zu Warnstreiks in Oldenburg, Braunschweig und Hannover auf. Die Aktionen sollen Druck in den laufenden Tarifverhandlungen aufbauen. Es finden Kundgebungen und Demonstrationen mit Beteiligung von Handelsbeschäftigten und politischen Vertreter*innen statt.

    Quelle anzeigen →
  24. ver.di kündigt Intensivierung der Warnstreiks im NRW-Einzelhandel an

    Die vierte Tarifverhandlung für die rund 700.000 Beschäftigten im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen am 30. Juni 2026 in Düsseldorf blieb ohne Einigung. Die Arbeitgeber boten zwei moderate Erhöhungen nach mehreren Nullmonaten an, ver.di lehnte dies ab und kündigte an, die Warnstreiks in den kommenden Wochen auszuweiten und zu intensivieren.

    Quelle anzeigen →
  25. ver.di-Warnstreik bei Kaufland: Tausende streiken bundesweit für höhere Löhne

    Am 25. Juni 2026 rief ver.di tausende Kaufland-Beschäftigte zu bundesweiten Warnstreiks auf, mit Schwerpunkt in Ostdeutschland. Die Gewerkschaft fordert 7 Prozent mehr Lohn oder mindestens 225 Euro monatlich. Die Tarifverhandlungen mit Kaufland laufen weiter, nächste Termine am 26. Juni.

    Quelle anzeigen →
  26. „Verdi ruft Berliner Ikea-Beschäftigte am Freitag zu Warnstreik auf"

  27. „Einzelhandel: Ver.di will mehr als die Hälfte der Ikea-Filialen bestreiken"

  28. „Gewerkschaft fordert höhere Löhne: Verdi ruft zu weiterem Warnstreik im Berliner Einzelhandel auf"

  29. „Sechs NRW-Filialen betroffen: Streik bei IKEA am Freitag"

  30. „Tarifverhandlungen: Verdi will mehr als die Hälfte der Ikea-Filialen bestreiken"

  31. ver.di ruft Ikea-Beschäftigte zu bundesweiten Warnstreiks auf

    Am 19. Juni 2026 legen Beschäftigte von Ikea in über der Hälfte der deutschen Filialen die Arbeit nieder. Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifrunde im Einzelhandel, in der ver.di sieben Prozent mehr Lohn fordert. Die Gewerkschaft kritisiert Ikea für Personalabbau trotz Rekordumsätzen.

    Quelle anzeigen →
  32. „Streik bei Primark, H&M und Ikea: Proteste von Beschäftigten im Einzelhandel"

  33. „Streik bei Rewe, Primark, Ikea und H&M am Freitag und Samstag"

  34. „Streik bei Rewe, Primark, Ikea und H&M läuft auch am Samstag noch"

  35. „Tarife: Beschäftigte im Handel legen erneut Arbeit nieder"

  36. „Tarifstreik im Groß- und Einzelhandel"

  37. „Tarifverhandlungen bei Verdi: Warnstreik im Einzelhandel und Großhandel in Berlin"

  38. „Verdi-Aufruf: Zahlreiche Händler in Bochum streiken"

  39. „Video: Beschäftigte im Einzelhandel streiken in Erfurt"

  40. „Streik bei Rewe, Primark, Ikea und H&M am Freitag und Samstag"

  41. „Video: Verdi erhöht mit Warnstreiks Druck auf Arbeitgeber im Handel"

  42. ver.di weitet Streiks im Einzelhandel auf Donnerstag und Freitag aus

    ver.di ruft bundesweit zu Streiks im Einzel- und Großhandel am 4. und 5. Juni 2026 auf. Große Kundgebungen sind in Kiel, Erfurt, Berlin, Bochum und Saarbrücken geplant. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von 7 Prozent oder mindestens 225 Euro monatlich, nachdem Arbeitgeber nur geringe, inflationsunterlegene Angebote vorgelegt haben.

    Quelle anzeigen →
  43. „Warnstreiks im Handel am Samstag in mehreren Städten im Land"

  44. „Streik bei Rewe, Ikea und H&M: Mehrere hundert Mitarbeiter bei Kundgebungen"

  45. „ver.di ruft zu Warnstreiks im Einzelhandel auf: Diese Läden sind Freitag betroffen"

  46. „Verdi erneut zu Streiks im Handel auf: Rewe, Ikea und H&M betroffen"

  47. „Verdi ruft für Freitag erneut zu Warnstreiks im Handel auf"

  48. „Am Brückentag: Warnstreiks bei Kaufland, Rewe und Co."

  49. „Tarifverhandlungen: Warnstreiks im Handel: Keine Folgen für Kunden erwartet"

  50. ver.di-Warnstreik im Einzelhandel: Über 5.000 Beschäftigte streiken bundesweit

    Am 15. Mai 2026 beteiligten sich über 5.000 Beschäftigte des Einzelhandels an bundesweiten Warnstreiks in Berlin-Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Hessen und Hamburg. Zentrale Kundgebungen fanden in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt und Dortmund statt. ver.di kritisiert das niedrige Arbeitgeberangebot als Eskalation und fordert ein verhandlungsfähiges Angebot.

    Quelle anzeigen →
  51. „Verdi-Streik bei Rewe, Kaufland und Co. am Brückentag"

  52. „Verdi-Streik im Einzelhandel: Rewe, Penny, Ikea und Co. betroffen"

  53. „In diesen Städten in BW sind Warnstreiks im Einzelhandel geplant"

  54. „Streiks am Freitag im Einzelhandel auch in NRW"

  55. „Tarifverhandlungen: Verdi ruft zu bundesweiten Warnstreiks im Handel auf"

  56. ver.di startet bundesweite Streiks im Einzelhandel nach vergiftetem Arbeitgeberangebot

    Nach ablehnenden Arbeitgeberangeboten in Hamburg und NRW mit nur 3,5 Prozent in 24 Monaten ruft ver.di für den 15. Mai 2026 bundesweite Streiks im Einzelhandel aus. Streikkundgebungen finden u. a. in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Dortmund statt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai angesetzt.

    Quelle anzeigen →
  57. „Verdi ruft für Freitag zu Warnstreiks im Handel auf"

  58. ver.di fordert 7 Prozent mehr Lohn im Einzelhandel

    Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen im Einzel- und Großhandel hat ver.di eine tabellenwirksame Lohnerhöhung von 7 Prozent mit zwölfmonatiger Laufzeit gefordert. Die Verhandlungen starten am 17. April 2026 in NRW und Baden-Württemberg. Einmalzahlungen lehnt die Gewerkschaft ab.

    Quelle anzeigen →
  59. ver.di und Cinestar erzielen Tarifeinigung mit Lohnplus bis zu 12 Prozent

    In der vierten Verhandlungsrunde wurde am 15. April 2026 eine Tarifeinigung bei der Kinokette Cinestar erzielt. Die rund 3.000 Beschäftigten erhalten rückwirkend ab 1. März 2026 Lohnerhöhungen in drei Stufen von bis zu 11,7 Prozent sowie eine erhöhte Jahressonderzahlung. Der Tarifvertrag läuft bis Ende 2027.

    Quelle anzeigen →
  60. ver.di-Streiks bei CineStar wirken – neues Angebot unzureichend

    Nach monatelangen Streiks legt CineStar ein verbessertes Tarifangebot vor, das ver.di als unzureichend bewertet. Die Tarifkommission berät über weiteres Vorgehen. Der nächste Verhandlungstermin am 14. April 2026 in Hamburg könnte Streikfortsetzung nach sich ziehen.

    Quelle anzeigen →
  61. ver.di und UCI einigen sich auf Tarifabschluss für Kinos

    Nach der dritten Verhandlungsrunde haben ver.di und UCI ein Tarifergebnis erzielt, das weitere Streiks in den UCI-Kinos abwendet. Die Gehälter steigen rückwirkend zum 1. Januar 2026 um insgesamt 6,8 Prozent in vier Stufen, die Jahressonderzahlung wird auf 1.000 Euro angehoben. Der Tarifvertrag läuft 24 Monate.

    Quelle anzeigen →
  62. ver.di fordert deutliche Lohnerhöhungen im Einzelhandel

    Zum Auftakt der Tarifrunde 2026 hat ver.di für den Einzel- und Großhandel Forderungen nach Einkommenssteigerungen über der Inflation aufgestellt. Die Tarifverhandlungen sollen ab April 2026 beginnen. Ziel ist ein existenzsicherndes Einkommen und mehr Vollzeitstellen.

    Quelle anzeigen →

Tarifvertrag und Verhandlungspartner

Der Einzelhandel ist mit rund 3 Millionen Beschäftigten eine der größten Branchen Deutschlands. Verhandelt wird regional – ein einheitlicher Bundes­tarifvertrag existiert nicht. Stattdessen gibt es mehrere Tarifgebiete, die jeweils eigene Verträge mit den regionalen Handelsverbänden (Mitglieder im Handelsverband Deutschland HDE) abschließen. Auf Gewerkschaftsseite verhandelt ver.di in allen Tarifgebieten – die Forderungen sind bundesweit abgestimmt, die Abschlüsse aber regional und zeitversetzt.

Die wichtigsten Tarifgebiete sind:

  • Nordrhein-Westfalen (rund 700.000 Beschäftigte)
  • Hessen, Saarland, Baden-Württemberg (rund 500.000)
  • Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, RLP, Bayern (kombiniert)
  • Berlin und Berlin-Osten
  • Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg

Worum es im aktuellen Tarifkonflikt geht

ver.di verhandelt mit den regionalen Handelsverbänden parallel, inhaltlich aber bundesweit abgestimmt. Klassische Forderungen sind Lohnerhöhungen oberhalb der Inflationsrate, ein Mindest­ stunden­lohn, mehr Vollzeit­beschäftigung sowie Eingruppierungs­ verbesserungen. Der Handelsverband HDE verweist regelmäßig auf den Druck der Online-Konkurrenz und schwache Konsum­stimmung.

Solange der jeweilige regionale Vertrag läuft, gilt dort Friedenspflicht – sobald er ausläuft, sind Warnstreiks zulässig. Konkrete Tarifgebiete, Verhandlungsstände und Streiktermine stehen im Block „Aktuelle Entwicklungen” oben oder auf den Detailseiten der einzelnen Tarifgebiete.

Wen ein Streik betrifft

Einzelhandels-Streiks treffen vor allem Supermärkte (Edeka, Rewe, Kaufland), Drogerien (dm, Rossmann), Möbelhändler (Ikea), und Modefilialen (H&M, Peek & Cloppenburg). Da Filialen nicht gleichzeitig dichtgemacht werden, sondern strategisch nach Streik­ beteiligung, bleibt die Wirkung für Kund:innen meist regional auf einzelne Standorte begrenzt – Versorgung ist nicht gefährdet.

Auswirkungen sind also lokal spürbar, aber selten flächen­ deckend. Wer im streikenden Markt nicht einkaufen kann, weicht in der Regel auf den nächsten aus.

Streikhistorie

Die Tarifrunden im Einzelhandel sind seit Jahren von langen Verhandlungs­zeiten und Warnstreik-Wellen geprägt:

  • 2019: Bundesweite Tarifrunde mit Streiks in mehreren Regionen, Abschluss erst im Herbst.
  • 2023: Tarifrunde mit besonders schwierigem Verlauf, mehrere Tarifgebiete einigten sich erst nach 12+ Monaten Verhandlung; einige Gebiete blieben zeitweise tariflos.

Wer regional vom Streik betroffen sein möchte, kann auf den Detailseiten dieser Familie nach Tarifgebiet schauen – oben geben wir die jeweils aktuelle Region-Ampel an. Aktuelle Pressemitteilungen von ver.di werden alle vier Stunden abgerufen und fließen oben in den Block „Aktuelle Entwicklungen” ein.

Hintergrundtext zuletzt geprüft: 2026-04-25 · prüfen

Regionen · 5

Der Tarifvertrag wird regional verhandelt. PILOT markiert den Pilotbezirk.

RegionTypAmpelLaufzeit-EndeLink
Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen tarifgebietGelb31.5.2026
Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg tarifgebietGelb30.6.2026
Nordrhein-Westfalen bundeslandGelb30.9.2026
Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, RLP, Bayern tarifgebietGelb30.4.2026
Hessen, Saarland, Baden-Württemberg tarifgebietGrün31.3.2026

Zeitleiste

  1. 15.09.2026 abgeschlossen

    Tarifabschluss für Einzel- und Versandhandel in BW: Beschäftigte bekommen bessere Gehälter

    Quelle
  2. 08.09.2026 abgeschlossen

    Tarifstreit im Einzelhandel beigelegt: Beschäftigte erhalten mehr Geld

    Quelle
  3. 27.08.2026 abgeschlossen

    ver.di-Durchbruch im Einzelhandel: Beschäftigte erringen erste Tarifeinigung in NRW nach monatelangen Auseinandersetzungen mit den Arbeitgebern

    Quelle
  4. 26.08.2026 abgeschlossen

    Löhne steigen: Tarifeinigung in NRW – Durchbruch im Einzelhandel

    Quelle
  5. 24.08.2026 verhandlung

    Streit um Mindestlohn im Einzelhandel: Tarif für drei Millionen Beschäftigte gesucht

    Quelle
  6. 18.08.2026 verhandlung

    Einzelhandel: Ver.di droht mit Streiks im Supermarkt

    Quelle

Bei Statuswechsel benachrichtigt werden

Email-Abo

Email-Benachrichtigung wird gerade pausiert

Die automatische Klassifikation der Pressemitteilungen ist noch in der Beta-Phase. Solange einzelne Statuswechsel oder Streiktermine fehlerhaft erkannt werden können, wollen wir keine Email-Alarme verschicken – das wäre für Abonnent:innen mehr Verwirrung als Nutzen. Sobald die Datenqualität für Einzelhandel (ver.di) stabil ist, schalten wir das Abo wieder frei.

Bestehende Abonnements bleiben unangetastet; es gehen aktuell keine neuen Mails raus. Über den Abmeldelink in einer früheren Mail können Sie Ihre Daten weiterhin löschen.