Bankgewerbe (ver.di / Postbank, Privatbanken)
Bankgewerbe (bundesweit): Verhandlungen laufen, 1 Streiktag in den letzten 30 Tagen
Aktuelle Entwicklungen
Meldungen zu Verhandlungen, Streiks und Abschlüssen in zeitlicher Folge, automatisch aus Pressemitteilungen der Tarifparteien zusammengefasst. Einzelne Zuordnungen können fehlerhaft sein.
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ver.di weist Arbeitgeberangebot für private Banken zurück
Quelle anzeigen →In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 150.000 Beschäftigten der privaten Banken hat ver.di das Arbeitgeberangebot als unzureichend zurückgewiesen. Kritisiert werden insbesondere Nullmonate und eine dreijährige Laufzeit. ver.di fordert sechs Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie Regelungen zu Beschäftigungsschutz beim Einsatz von KI. Die Gewerkschaft kündigte an, Warnstreiks auszuweiten. Die Verhandlungen werden am 23. November 2026 in Berlin fortgesetzt.
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ver.di fordert Angebot vor zweiter Verhandlungsrunde bei privaten Banken
Quelle anzeigen →Vor der zweiten Tarifverhandlung am 2. November 2026 fordert ver.di von den privaten Banken ein verhandlungsfähiges Angebot. Nach vorangegangenen Warnstreiks in mehreren Städten ist am Verhandlungsort Frankfurt am Main eine Kundgebung geplant. ver.di fordert für rund 150.000 Beschäftigte sechs Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie Regelungen zu Beschäftigungsschutz und KI.
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„Tarifverhandlungen: Ver.di ruft zu Warnstreiks bei privaten Banken auf"↗
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„Ver.di ruft zu bundesweitem Warnstreik bei Privatbanken auf"↗
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ver.di ruft zu bundesweiten Warnstreiks bei privaten Banken auf
Quelle anzeigen →Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten privater Banken in der kommenden Woche zu bundesweiten Warnstreiks auf. Damit soll der Druck vor der zweiten Tarifverhandlung am 2. November 2026 erhöht werden. ver.di fordert für rund 150.000 Beschäftigte sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro mehr für Nachwuchskräfte sowie verbindliche Regelungen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz.
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Tarifrunde für private Banken beginnt ohne Arbeitgeberangebot
Quelle anzeigen →Die erste Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten der privaten Banken ist am 8. Oktober 2026 ohne Angebot der Arbeitgeberseite zu Ende gegangen. ver.di fordert sechs Prozent mehr Gehalt sowie Regelungen zu Beschäftigungsschutz und Transformation. Die Verhandlungen werden am 2. November 2026 in Frankfurt am Main fortgesetzt.
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ver.di fordert sechs Prozent mehr Gehalt für Beschäftigte privater Banken
Quelle anzeigen →ver.di fordert für die am 8. Oktober 2026 in Berlin beginnende Tarifrunde der privaten Banken sechs Prozent mehr Gehalt bei zwölf Monaten Laufzeit sowie 300 Euro mehr für Nachwuchskräfte. Zudem verlangt die Gewerkschaft tarifliche Regelungen zu Künstlicher Intelligenz und Freizeitausgleich.
Ältere Meldungen anzeigen (14)
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„Streiks bei Postbank abgewendet - Einigung auf neuen Tarifvertrag"↗
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ver.di erzielt Tarifeinigung für Beschäftigte der Postbank
Quelle anzeigen →ver.di und die Arbeitgeber haben sich in der vierten Verhandlungsrunde auf ein Tarifergebnis für rund 9.000 Postbank-Beschäftigte verständigt. Die Gehälter steigen zum 1. Juli 2026 um 175 Euro monatlich sowie zum 1. Juli 2027 um weitere 2,9 Prozent bei einer Gesamtlaufzeit von 28 Monaten. Vereinbart wurden zudem die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2028 sowie der Erhalt von mindestens 300 Filialen.
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ver.di erklärt Postbank-Verhandlungen für gescheitert und startet Urabstimmung
Quelle anzeigen →Die dritte Verhandlungsrunde für rund 9.000 Postbank-Beschäftigte ist ohne Ergebnis geblieben. ver.di hat die Verhandlungen für gescheitert erklärt und führt vom 17. Juni bis 3. Juli 2026 eine Urabstimmung über unbefristete Streiks durch. Ein weiterer Verhandlungstermin wurde für den 30. Juni vereinbart.
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„Neue Streiks bei der Postbank: Verdi verschärft den Druck"↗
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ver.di ruft zu bundesweiten Warnstreiks bei der Postbank auf
Quelle anzeigen →Nach der zweiten Verhandlungsrunde ruft ver.di die Beschäftigten der Postbank ab dem 27. Mai 2026 zu bundesweiten Warnstreiks auf. Betroffen sind zunächst Operations-Standorte sowie ab dem 28. Mai auch Filialen und Callcenter. Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Gehalt; die Verhandlungen werden am 15. Juni 2026 fortgesetzt.
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„Verdi kündigt neue Postbank-Streiks an – Filialen am Donnerstag betroffen"↗
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„Verdi kündigt neue Warnstreiks bei der Postbank an"↗
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„Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf - Kundgebung in Berlin"↗
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„Von Donnerstag bis Samstag: Verdi ruft zu Warnstreiks in Postbankfilialen auf"↗
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ver.di kündigt nach zweiter Verhandlungsrunde Ausweitung der Postbank-Streiks an
Quelle anzeigen →In der zweiten Verhandlungsrunde für rund 9.000 Postbank-Beschäftigte erzielten ver.di und die Arbeitgeber keine Einigung. ver.di wies das vorgelegte Angebot als unzureichend zurück und kündigte eine Ausweitung der Warnstreiks an. Die Verhandlungen werden am 15. Juni 2026 in Frankfurt fortgesetzt.
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„Tarifkonflikt in Berlin und Brandenburg: Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf"↗
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„Tarifkonflikt: Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf"↗
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ver.di ruft zu Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb auf
Quelle anzeigen →Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG zu bundesweiten Warnstreiks am 30. April und 2. Mai 2026 aufgerufen. Hintergrund sind die bisher ergebnislosen Verhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte im Deutsche-Bank-Konzern. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai 2026 angesetzt.
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Erste Tarifverhandlungsrunde für die Postbank endet ohne Ergebnis
Quelle anzeigen →Die erste Verhandlungsrunde für rund 9.000 Beschäftigte der Postbank ist am 15. April 2026 in Düsseldorf ohne Ergebnis geblieben. ver.di fordert acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro pro Monat, was die Arbeitgeberseite ablehnte und ein eigenes Angebot vorlegte. Die Tarifverhandlungen werden am 18. Mai 2026 in Frankfurt am Main fortgesetzt.
Tarifvertrag und Verhandlungspartner
Hinter „Bankgewerbe” steht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die in Deutschland die Beschäftigten des privaten Bankgewerbes vertritt – also der privaten Großbanken (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank/UniCredit, ING, DKB) und mit einem eigenen Haustarifvertrag auch der Postbank, die seit der Übernahme durch die Deutsche Bank tarifrechtlich nicht mehr zur Deutschen Post AG gehört. Tarifpartner auf Arbeitgeberseite ist der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) in Berlin; die Postbank verhandelt eigenständig über die Postbank Filialvertrieb AG.
Die Tarifverträge gelten bundesweit. Beschäftigt sind sowohl Filialmitarbeitende als auch Personal in Service-Centern, IT, Vermögensverwaltung und Backoffice. ver.di organisiert nach eigenen Angaben rund 60.000 Bankbeschäftigte.
Worum es im aktuellen Tarifkonflikt geht
ver.di verhandelt mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) sowie eigenständig mit der Postbank Filialvertrieb AG über Vergütung, Eingruppierung, Arbeitszeit und Schutz vor Filialschließungen. Klassische Eskalationsstufen sind Warnstreiks in Service-Centern und Filialen, in zugespitzten Konflikten auch ganztägige Streiks.
Konkrete Forderungen, Verhandlungsstände und Streiktermine der laufenden Runden stehen im Block „Aktuelle Entwicklungen” oben.
Wen ein Streik betrifft
Streiks im Bankgewerbe treffen vor allem:
- Filialen: geschlossen oder mit reduziertem Service.
- Service-Center & Hotlines: lange Wartezeiten oder geschlossen.
- Online- & Mobile-Banking: meist weiter verfügbar (Backend-IT ist tariflich nur bedingt abgedeckt), aber bei Postbank-Streiks können Wertstellungen verzögert werden.
- Bargeldversorgung: Geldautomaten laufen i. d. R. weiter.
Anders als beim Tarifvertrag der Deutschen Post AG sind hier keine Pakete oder Briefe betroffen – das ist ein häufiges Missverständnis wegen des Markennamens „Postbank”.
Streikhistorie
- 2020/2021: ver.di-Warnstreiks bei der Postbank im Tarifkonflikt um Eingliederung in die Deutsche Bank.
- 2023: bundesweite Warnstreiks bei privaten Banken zur Tarifrunde Bankgewerbe; Filialen in mehreren Großstädten betroffen.
Aktuelle Pressemitteilungen von ver.di und Postbank werden alle vier Stunden abgerufen und fließen oben in den Block „Aktuelle Entwicklungen” ein.
Hintergrundtext zuletzt geprüft: 26.04.2026
Regionen · 1
| Region | Typ | Ampel | Laufzeit-Ende | Link |
|---|---|---|---|---|
| Bankgewerbe (bundesweit) ★ | bundesweit | Orange | offen | → |
Zeitleiste
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Quelle
Quellen
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