Bankgewerbe (ver.di / Postbank, Privatbanken)
Bankgewerbe (bundesweit): Verhandlung läuft + 7 Warnstreik(s) in den letzten 30 Tagen
Aktuelle Streiklage
Chronologische Liste der relevanten Ereignisse rund um Streik und Friedenspflicht, automatisch aus Pressemitteilungen zusammengefasst. Beta – gelegentliche Fehl-Klassifikationen möglich.
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„Neue Streiks bei der Postbank: Verdi verschärft den Druck" ↗
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ver.di kündigt Warnstreiks bei Postbank an – Protest vor Hauptversammlung der Deutschen Bank
Quelle anzeigen →Nach der zweiten Verhandlungsrunde am 18. Mai 2026 ohne akzeptables Angebot ruft ver.di ab 27. Mai 2026 bundesweit Warnstreiks bei der Postbank aus. Beschäftigte von Filialen, Callcentern und Operations-Standorten beteiligen sich bis 30. Mai. Zusätzlich findet am 28. Mai eine Protestaktion vor der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt statt.
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„Verdi kündigt neue Postbank-Streiks an – Filialen am Donnerstag betroffen" ↗
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„Verdi kündigt neue Warnstreiks bei der Postbank an" ↗
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„Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf - Kundgebung in Berlin" ↗
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„Von Donnerstag bis Samstag: Verdi ruft zu Warnstreiks in Postbankfilialen auf" ↗
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ver.di kündigt Ausweitung der Warnstreiks in der Tarifrunde Postbank an
Quelle anzeigen →In der zweiten Verhandlungsrunde am 18. Mai 2026 blieb das Angebot der Postbank hinter den Erwartungen von ver.di zurück. Die Gewerkschaft kündigte daraufhin eine Ausweitung der bundesweiten Warnstreiks an, um Druck für eine Einigung über Lohnsteigerungen und Zukunftssicherung zu erhöhen. Die nächste Verhandlung findet am 15. Juni 2026 statt.
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„Tarifkonflikt in Berlin und Brandenburg: Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf" ↗
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„Tarifkonflikt: Verdi ruft zu Warnstreiks bei der Postbank auf" ↗
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ver.di ruft zu Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb auf
Quelle anzeigen →ver.di ruft zur ersten Warnstreikwelle im laufenden Tarifkonflikt bei der Postbank Filialvertrieb AG auf. Die Arbeitsniederlegungen finden am 30. April und 2. Mai 2026 statt. Hintergrund sind die gescheiterten Verhandlungen über eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent und bessere Arbeitsbedingungen.
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ver.di und Sparda-Bank Berlin erzielen Tarifabschluss mit 7 Prozent mehr Gehalt
Quelle anzeigen →ver.di hat mit der Sparda-Bank Berlin einen Tarifabschluss erzielt, der ab April 2026 insgesamt 7 Prozent mehr Gehalt sowie eine Einmalzahlung von 1.000 Euro netto im Dezember 2026 vorsieht. Die Laufzeit der Vereinbarung endet am 30. Juni 2028.
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ver.di kündigt Warnstreiks bei Postbank an nach gescheiterter Verhandlung
Quelle anzeigen →Die erste Tarifverhandlungsrunde für die Postbank-Beschäftigten endete am 15.04.2026 in Düsseldorf ohne Einigung. Die Deutsche Bank lehnte eine Gehaltserhöhung von 8 Prozent ab, ver.di droht mit Warnstreiks. Die nächste Runde findet am 18. Mai 2026 in Frankfurt statt.
Tarifvertrag und Verhandlungspartner
Hinter „Bankgewerbe” steht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die in Deutschland die Beschäftigten des privaten Bankgewerbes vertritt – also der privaten Großbanken (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank/UniCredit, ING, DKB) und mit einem eigenen Haustarifvertrag auch der Postbank, die seit der Übernahme durch die Deutsche Bank tarifrechtlich nicht mehr zur Deutschen Post AG gehört. Tarifpartner auf Arbeitgeberseite ist der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) in Berlin; die Postbank verhandelt eigenständig über die Postbank Filialvertrieb AG.
Die Tarifverträge gelten bundesweit. Beschäftigt sind sowohl Filialmitarbeitende als auch Personal in Service-Centern, IT, Vermögensverwaltung und Backoffice. ver.di organisiert nach eigenen Angaben rund 60.000 Bankbeschäftigte.
Worum es im aktuellen Tarifkonflikt geht
ver.di verhandelt mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) sowie eigenständig mit der Postbank Filialvertrieb AG über Vergütung, Eingruppierung, Arbeitszeit und Schutz vor Filialschließungen. Klassische Eskalationsstufen sind Warnstreiks in Service-Centern und Filialen, in zugespitzten Konflikten auch ganztägige Streiks.
Konkrete Forderungen, Verhandlungsstände und Streiktermine der laufenden Runden stehen im Block „Aktuelle Entwicklungen” oben.
Wen ein Streik betrifft
Streiks im Bankgewerbe treffen vor allem:
- Filialen: geschlossen oder mit reduziertem Service.
- Service-Center & Hotlines: lange Wartezeiten oder geschlossen.
- Online- & Mobile-Banking: meist weiter verfügbar (Backend-IT ist tariflich nur bedingt abgedeckt), aber bei Postbank-Streiks können Wertstellungen verzögert werden.
- Bargeldversorgung: Geldautomaten laufen i. d. R. weiter.
Anders als beim Tarifvertrag der Deutschen Post AG sind hier keine Pakete oder Briefe betroffen – das ist ein häufiges Missverständnis wegen des Markennamens „Postbank”.
Streikhistorie
- 2020/2021: ver.di-Warnstreiks bei der Postbank im Tarifkonflikt um Eingliederung in die Deutsche Bank.
- 2023: bundesweite Warnstreiks bei privaten Banken zur Tarifrunde Bankgewerbe; Filialen in mehreren Großstädten betroffen.
Aktuelle Pressemitteilungen von ver.di und Postbank werden alle vier Stunden abgerufen und fließen oben in den Block „Aktuelle Entwicklungen” ein.
Hintergrundtext zuletzt geprüft: 2026-04-26
Regionen · 1
| Region | Typ | Ampel | Laufzeit-Ende | Link |
|---|---|---|---|---|
| Bankgewerbe (bundesweit) ★ | bundesweit | Orange | offen | → |
Zeitleiste
- 26.05.2026 verhandlung
Verdi kündigt neue Postbank-Streiks an – Filialen am Donnerstag betroffen
Quelle - 18.05.2026 verhandlung
Tarifrunde Postbank 2026: Erste Bewegung aber kein Durchbruch – ver.di kündigt Ausweitung der Streiks an
Quelle - 28.04.2026 verhandlung
ver.di ruft zu ersten Warnstreiks im Postbank Filialvertrieb auf – Streiks am Donnerstag und Samstag
Quelle - 22.04.2026 abgeschlossen
Tarifabschluss: 7 Prozent mehr bei der Sparda-Bank Berlin
Quelle - 15.04.2026 verhandlung
Postbank-Tarifrunde 2026 läuft. ver.di ruft zu Konfrontation auf, Beschäftigte verlangen deutliche Lohnerhöhung. Privatbanken-Tarif (AGV Banken) parallel ungesteuert.
Quelle - 15.04.2026 verhandlung
Beginn Tarifrunde Postbank: Zeichen stehen auf Konfrontation
Quelle
Quellen
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